
Ein unerwarteter Geldsegen erreichte Mitte März den Förderverein „Bergkirche Rohrbach“. Die Vorstandsmitglieder Francis Föckler und Rudolf Maldoner freuten sich gemeinsam mit Kirchenpflegerin Annelise Wittl und Dekan Michael Hirmer über eine Förderung aus der Fraktionsinitiative der bayerischen Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern. Angeregt wurde die Unterstützung durch den Landtagsabgeordneten und Staatssekretär Tobias Gotthardt (Freie Wähler).

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Bergkirche in Rohrbach stehen inzwischen kurz vor ihrem Abschluss. Wie Dekan Michael Hirmer, Pfarrer der Stadtkirche Burglengenfeld, bekannt gab, soll das Gotteshaus am 20. September mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet werden. Für die Dorfgemeinschaft bedeutet dies gleich doppelte Freude: Neben der restaurierten Kirche kann nun auch die knapp 200 Jahre alte Orgel instandgesetzt werden.
Das Instrument wurde im 19. Jahrhundert vom Orgelbauer Anton Breil gefertigt und soll im Zuge der Arbeiten behutsam restauriert, wieder vollständig spielbar gemacht und möglichst nah an seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden.

Möglich wird diese Orgelrenovierung durch eine Förderung in Höhe von 85.500 Euro aus den Mitteln der Fraktionsinitiativen der Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern. „Mir war dieses Vorhaben ein besonderes Anliegen – nicht nur, weil sich die Bergkirche in meiner Heimatgemeinde Kallmünz befindet. Kirchen sind wichtige Identifikationsorte für die Menschen vor Ort. Ich freue mich schon darauf, die Orgel wieder erklingen zu hören“, erklärte Staatssekretär und Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt, der sich maßgeblich für die Förderung eingesetzt hatte.

Bei einem Ortstermin informierten Dekan Michael Hirmer, Kirchenpflegerin Annelise Wittl sowie die Vorstandsmitglieder des Bergkirchenvereins Francis Föckler und Rudolf Maldoner den Staatssekretär über den Stand der Sanierungsarbeiten in und um die Bergkirche. Gotthardt würdigte dabei besonders das große ehrenamtliche Engagement des Fördervereins und der Kirchenverwaltungen. Ohne diesen Einsatz wäre das markante Gotteshaus am Eingang des Vilstals wohl kaum zu erhalten gewesen.
























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