
Wälder, Wiesen, kleine Wege und immer wieder beeindruckende Ausblicke: Die Umgebung von Lanzenried lädt geradezu dazu ein, innezuhalten und die Schönheit der Schöpfung bewusst wahrzunehmen. Ende September machte sich deshalb wieder eine Gruppe zur traditionellen meditativen Wanderung rund um Lanzenried auf.
Organisiert wurde die Wanderung vom Sachausschuss Schöpfung des Pfarrgemeinderates der Stadtkirche Burglengenfeld. In diesem Jahr führte der Weg zur Kapelle der Familie Hofmann nach Machtlwies. Dabei ging es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr bot die Wanderung Gelegenheit, die Natur mit offenen Augen wahrzunehmen, zur Ruhe zu kommen und sich von ausgewählten Texten und Impulsen zum Nachdenken anregen zu lassen.
Maria Schmalzbauer hatte die Texte für die einzelnen Stationen zusammengestellt. Sie griffen die Schönheit und Verletzlichkeit der Schöpfung auf und luden dazu ein, über die eigene Beziehung zur Natur und zu Gottes Schöpfung nachzudenken. Zwischen den einzelnen Impulsen blieb immer wieder Zeit für Stille und persönliche Gedanken.
Begleitet wurde die Gruppe von Dekan Michael Hirmer, Pfarrvikar Dr. Sujan Kumar, Kaplan Chinna Dola und dem neuen Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Hans-Peter Greimel. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern machten sie sich auf den Weg und ließen die besondere Atmosphäre der Landschaft rund um Lanzenried auf sich wirken.
Ziel der Wanderung war die Kapelle der Familie Hofmann in Machtlwies. Der kleine sakrale Ort bot einen passenden Rahmen, um den gemeinsamen Weg im Gebet und in der Stille ausklingen zu lassen.
Anschließend lud Maria Schmalzbauer auf ihre Hofstelle zu Kaffee und Kuchen ein. Bei guten Gesprächen und gemütlichem Beisammensein klang die meditative Wanderung aus.
Die jährliche Wanderung rund um Lanzenried verbindet auf besondere Weise Bewegung, Natur und Spiritualität. Sie macht erfahrbar, dass Schöpfung nicht nur ein Thema ist, über das gesprochen wird, sondern etwas, das unmittelbar vor unseren Augen liegt: auf den Wiesen und in den Wäldern, auf einsamen Wegen und in der Begegnung mit anderen Menschen. So wurde auch in diesem Jahr aus einem Spaziergang ein gemeinsamer Weg, der Körper, Geist und Seele gut tat.








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